Monthly Archives: Juli 2007

A New Star?

Heute lernte ich „Anna“ kennen, eine potenzielle neue Darstellerin, die mir Violetta empfohlen hatte (die in meinem letzten Film mitgespielt hatte). Eins der ersten Dinge, die mir Anna sagte war, dass sie am liebsten mit ihrem Partner arbeiten würde. Ich dachte prima – ein echtes Paar mit authentischer Chemie … aber dann erzählte sie mir, dass er manchmal Probleme hat, einen Ständer zu kriegen oder zu halten. Ich glaube kaum, dass es eine gute Idee wäre, ihn in einen Dreh einzubeziehen, weil das Kamerateam, das zusieht, den Druck nur erhöhen würde und sie dann vielleicht keinen Spaß haben würden; das wäre dann keine gute Szene und wäre auch gegen mein „Gefühl statt Schauspiel!“-Motto, nach dem ich arbeite. Ich bin mir nicht sicher, ob Anna zum Team gehören wird – sie kam nicht besonders enthusiastisch rüber, und diese Produktion ist ein Kind der Liebe. Enthusiasmus, Leidenschaft und Idealismus sind essenziell und halten uns bei der Stange.

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Nua Fundraiser

 

Ich bin runter zu Nua geflitzt, einem coolen Sexshop in Brighton, um Jeremy zu unterstützen, der 24 Stunden Rad fuhr, um Geld für Pride zu sammeln. Ich kam an, als er nur noch eine Stunde vor sich hatte. Er war die ganze Nacht auf seinem Rad gewesen (mit nur mal 5 Min. Pause zwischendurch) und Pfiff aus dem letzten Loch. Er hat es jedoch durchgezogen und als der Countdown der letzten Minute anfing, war die Sonne aufgegangen und es herrschte eine Karnevalsähnliche Stimmung in der kleinen Gasse. Die Sektkorken knallten, der Pimms floss und alle jubelten. Jeremy sammelte fast einen Tausender für Pride. Gut gemacht!

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Interview with a like mind

Heute Morgen interviewte ich Robbie Swan, den Herausgeber von EROS, einem australischen Magazin der Erotikindustrie. Das hat mir wirklich Spaß gemacht. Er hat so viel Erfahrung im Kampf für die sexuelle Befreiung und ist immer noch leidenschaftlich dabei, die Gesetze des Pornos zu ändern, um die Menschen sexuell zu befreien. Ich bewundere seinen Idealismus. Wir stimmten beide überein, dass die Pornogesetze in den meisten Ländern antiquiert sind und auf einer Doppelmoral beruhen. Es ist legal, Pornos zu produzieren oder zu besitzen, aber schwer oder sogar illegal, sie zu verkaufen. Wir waren außerdem einer Meinung, dass die Pornoindustrie mehr natürliche DarstellerInnen braucht, die als Individuen sexy sind anstatt Porno-Klone zu sein.

Robbie und ich hoffen, dass weitere Erotik-Unternehmen ethischere Produktionswerte übernehmen anstatt die Leute zu entmenschlichen. Er erwähnte die umwerfende Seite www.beautifulagony.com, eine Webseite, auf der Clips von ganz natürlich aussehenden Menschen zu sehen sind, die Orgasmen haben, auf der aber nur deren Gesichter gezeigt werden. Was sie erregt, bleibt ganz der Imagination der ZuschauerInnen überlassen. Die Betreiber der Seite, die in Melburne sitzen, nennen das „New Age Porn“. Ich glaube, das ist genau das, worum es geht: Körper, Geist und Seele sind vereint für eine wahrhaft ekstatische und erfüllende Erfahrung.

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Casting Starts!

Heute veranstaltete ich ein Casting für den neuen Film. Es ist immer aufregend, einen Darsteller zum ersten Mal zu treffen und abzuwägen, ob er ins Team passen würde und meinem Motto „Gefühl statt Schauspiel“ gerecht werden würde. Ich bin bei Männern besonders kritisch, weil die oft nur Pornostars werden wollen, um ihre bereits übergroßen Egos aufzublasen. In meinen Filmen ist kein Platz für hirnlose aufgepumpte Hengste.

Ich traf “Georgio”, einen italienischen Koch, der hier in England lebt. Er hat via Mundpropaganda von mir gehört, so wie ich die meisten meiner DarstellerInnen finde. Als wir uns abends auf ein Getränk zusammensetzten, war mein erster Eindruck gut: Er sieht auf eine markante Weise gut aus, ist höflich und eher schüchtern anstatt dass er mit der Größe seines Schwanzes oder mit seine sexuellen Eroberungen angeben würde. Als wir weiter in seine sexuellen Vorlieben eintauchten, klang das auch vielversprechend: Her leckt gerne und hat nichts dagegen, sich seinen „geheimen Garten“ (Hintern) stimulieren zu lassen – ein großes Tabu für den Durchschnitts-Hetero.

Wenn alles gut geht, wird er ein Teil des Teams sein und wir werden Szenen drehen, die ein bisschen von dem widerspiegeln, was er so macht – boxen, Salsa tanzen und kochen … als Rahmen für leidenschaftlichen Sex. Wie ich aber von meiner letzten Produktion weiß, in der ich mit Teilzeit-Darstellern gearbeitet habe, können sich Dinge in seinem Leben ändern und er könnte die Meinung ändern … Lasst uns hoffen, dass er das nicht tun wird, und dass die Mädels ihn mögen werden. Also Daumen drücken.

PS: Nein, ich habe seinen Schwanz noch nicht gesehen und ihn als Teil des Castings auch nicht masturbieren lassen!

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A trip to Emilia

Emilia Wren

Bin nach London gefahren, um Emilia zu besuchen, die in meinen beiden Erotifilmen mitgespielt hat. Sie wird bald ihr erstes Kind bekommen und ist zu einer wunderschönen, reifen Frau erblüht.

Wir haben ein Foto-Shooting in ihrem Garten gemacht, um ihre schönen Kurven zu dokumentieren. Wir verbrachten einen lieblichen englischen Sommernachmittag zusammen. Emilia freut sich darauf, wieder vor der Kamera zu spielen, wenn ich später im Jahr meinen dritten Erotikfilm drehe.

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