Monthly Archives: August 2007

New Talent?

Ich hatte heute ein Casting mit quasi einem komplett Fremden. Jörg kontaktierte mich, nachdem er mich und das Strawberry Seductress-Team im deutschen Fernsehen gesehen hatte.

Er interessierte sich dafür, bei der nächsten Filmproduktion mitzumachen. Ich war mir nicht sicher, ob er der richtige wäre, weil er zur Zeit seiner Bewerbung verheiratet war und seine Frau nicht involviert sein wollte. Im Rückblick auf die Produktionsnotizen von Laiendarstellern, deren Partnerinnen beim Filmen beteiligt sein wollten, machte ich mir Sorgen, dass eine Frau eifersüchtig werden und er in letzter Minute absagen könnte.

Aber Jörg ist jetzt single und wir trafen uns in Deutschland zum Mittagessen.

Es ist immer ein seltsames Gefühl, einen völlig Fremden zu treffen – eine Telefonunterhaltung oder ein Bild mit geringer Auflösung wird einer Person niemals wirklich gerecht. Sie zeigen nicht, wie jemand auf seine einzigartige Weise funkelt. Es kann jedoch auch genau andersrum kommen.

Ich erinnere mich aus meine Zeit des Internet-Datens daran, dass manche Kerle stark bearbeitete Fotos verwendet haben oder sogar Fotos von Models, die sie einfach eingescannt hatten, und in Wirklichkeit sahen sie kein bisschen so aus wie der knackige Typ auf dem Foto. In Jörgs Fall war ich jedoch positiv überrascht. Es sieht wirklich gut aus und hat eine sehr nette Ausstrahlung. Sein Gesicht ist schön, fast engelsgleich, und er hat weich, sinnliche Lippen und schneeweiße Zähne. Er ist 23 und sieht sehr jung und unschuldig aus, hat aber nur Unfug im Kopf. Ich bin mir sicher, dass er vielen Frauen gefallen wird – es ist eine der Fantasien, die viele Frauen haben: einen weniger erfahrenen, jungen und hinreißenden Mann zu verführen. Ich hoffe wirklich, dass ich mit Jörg arbeiten werde. Nach dem Essen habe ich auf einer nahe gelegenen Wiese ein paar Fotos von ihm gemacht. Ganz einfach, keine Schnörkel, und in diesem Stadium keine Nacktheit. Wir wollen uns in Berlin wieder treffen, wenn ich im Oktober für das Pornfilmfestival dort bin. Dann wollen wir eine Solospiel-Szene drehen, und vielleicht auch mehr, wenn die Chemie stimmt … Daumen drücken!

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Blue Film for the Silver Screen

Tuppy Owens

Heute traf ich mich mit Tuppy Owens, einer der renommiertesten Sexautorin und -aktivistinnen im UK und Organisatorin des Erotic Awards (www.erotic-award.co.uk). Es war super, Tuppy wieder zu sehen – sie ist immer so voller Idealismus und Netzwerk-Ideen. Wir trafen den Betreiber des „Duke of York“-Kinos in Brighton. Tuppy träumt seit Jahren davon, in einem britischen Kino ein Erotikfilmfestival zu feiern. Welch besseren Ort als Brighton gäbe es dafür?

Tuppy würde gerne einige Erotikfilmklassiker zeigen, z.B. “Behind the Green Door” und Filme, die R18 gewertet wurden und daher vielen Leuten nicht zugänglich sind, denen sie vielleicht gefallen würden. Ähnlich wie beim Pornfilmfestival in Berlin würde Tuppy gerne einzigartige und interessante Pornofilme wieder auf die große Leinwand bringen und sie als Kunst und nicht als Schmutz präsentieren. Ich hoffe wirklich, dass das klappt. Berlin war umwerfend letztes Jahr – vier ausverkaufte Kinos mit einer aufregenden Stimmung – eine Feier der bewegten Erotikbilder. Ich freue mich schon riesige auf das diesjährige Festival, das am 24. Oktober startet. Und wer weiß, vielleicht werden die Pornos im nächsten Frühjahr auch die Leinwand des Duke of York zieren.

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Because I Care

Viele Erotikvertriebe greifen die Tatsache auf, dass es tatsächlich einen Markt für Frauenpornos gibt, und von dem Kuchen wollen sie ein Stück abhaben. Als ich nach Investoren suchte, um meinen Film machen zu können, sagte man mir, dass sich Frauenpornos nicht verkaufen würden. Jetzt merken die Unternehmen, dass sich Frauenpornos doch verkaufen. Daher kommen jetzt viele Angebote rein, meinen Film vertreiben oder verkaufen zu wollen.

Vor einigen Monaten hatte ich ein Vertriebsangebot für meine Filme in Spanien. Jedes Mal, wenn ein Angebot reinkommt, schlägt mein Herz schneller, weil ein potenzielles Einkommen helfen wird, den Kredit abzubezahlen, den ich für „Female Fantasies“ aufgenommen hatte, und ich könnte sogar einen Gewinn machen, der mir helfen würde, den neuen Film zu finanzieren.

Das Angebot klang erst recht gut – sie wollten ausschließlich frauenfreundliche Pornos vertreiben und ich war froh, eine der ausgewählten Regisseurinnen zu sein. Doch sie verlangten dafür sehr viel: die Rechte, unbegrenzt viele DVDs zu pressen, die Fernsehrechte, Internet-Streaming- und Handy-Rechte. Für sieben Jahre.

Die angebotene Summe war – haltet euch fest – £1000 pro Film. Ich konnte es nicht glauben. Ja, ich könnte £1000 wirklich gut gebrauchen, aber die gleiche Summe würde ich machen, wenn ich 500 DVDs an einen Großhändler verkaufe

Spoof scene

Die Händler sagten mir, dass dieses Geschäft “ganz oder gar nicht” funktionieren würde und andere große Namen zu den gleichen Bedingungen unterschrieben hätten. Als ich einige der anderen Regisseurinnen anrief, sagten sie mir, dass die Gebühr erheblich höher war als die, die mir angeboten wurde.

Ich habe den Deal nicht unterschrieben. Der Gedanke, dass meine beiden Filme sieben Jahre lang ohne Einschränkungen gezeigt, gestreamt, verkauft und weiterverwertet werden könnten, ohne dass ich weiß, wohin das Material gehen würde, machte mir Angst. Irgendjemand hätte eine Menge Geld damit verdient, und dieser Jemand wäre nicht ich gewesen.

Wenn ich meine Filme als bloßes Produkt ansehen würde und mir egal wäre, wie sie präsentiert, verkauft oder wiederverwertet werden, könnte ich viel Geld machen.

Es macht mir aber etwas aus. Es ist mir wichtig, dass meine Botschaft ankommt und ich mir selbst und allen, die an der Produktion der Filme beteiligt waren, treu bleibe.

Ich bin nicht bereit, bei dem, worum es in meinen Filmen geht, Kompromisse zu machen, nur für einen schnellen Gewinn.

Fast hätte ich einen Vertrieb für die Soft-Core-Version meines Films gehabt. Ich war ganz aufgeregt, weil ich die Filme gerne auf großer Ebene allen Frauen und Männern zur Verfügung stellen würde, die nicht in lizenzierten Sexshops einkaufen. Es wäre großartig, eine Soft-Version legal über das Internet und im Einzelhandel zu verkaufen.

Aber die lase ist erstmal geplatzt.

Obwohl ich einem inflationären Produktionspreis und einer minimalen Lizenz für mich selber zugestimmt hatte, zog sich das Unternehmen letztendlich aus dem Vertriebs-Deal zurück.

Ihre Begründung war, dass sie “schnell und effizient” in ihrem Produktionszyklus sein wollten und glaubten, dass sie mit meinen Filmen nicht auf diese Weise arbeiten könnten, weil ihnen klar wurde, dass ich gerne daran beteiligt sein würde – anstatt nur das Projekt abzuzeichnen ohne irgendwelche Informationen zu haben. Sie sagten, Zeit ist Geld und meine Beteiligung an dem Prozess würde zu zeitaufwändig sein und sie daher Geld kosten.

Die Sprünge in der Kooperation zeigten sich, als sie mir ihre Lieblings-DVD-Verpackung e-mailten: eine einzelne Frau mit Silikontitten, ihr Gesicht bis ins Extrem geairbrusht, vor einem weißen Hintergrund. Es war der typische Hochglanz-Porno-Look, den die Amerikaner gerne für die Lust der Kerle kreieren. Die Art von Bildern, die ich benutzen würde, wenn ich eine Pornoparodie machen würde (wie die auf dem Bild hier). Als ich erklärte, dass ich möchte, dass sie meine Fotografien auf den Covern meiner Filme benutzen und das Bild ein Paar oder einen knackigen Typen zeigen sollte anstatt künstlich verbesserte Pornostars, zogen sie den Stecker.

Alles was ich wollte, war am Cover-Design meines eigenen Films beteiligt zu sein und eine Zustimmung zum endgültigen Soft-Cut.

Will ich zuviel?

Es ist seltsam, dass die großen Fische in der Industrie die Idee des “frauenfreundlichen Pornos” aufregend finden und dann annehmen, dass sie sie auf die gleichen alten Wege verpacken und verkaufen können, um ihren Gewinn zu maximieren.

Für mich bedeutet dass die Wahl zwischen Profit und kreativer Freiheit. Und ich kann mir nicht vorstellen, die kreative Kontrolle abzugeben, um etwas Geld zu machen. Meine Filme zu übertünchen, bis sie in die Mainstream-Marketing-Konzepte passen, würde bedeutet, sie zu verwässern und zu verfälschen. Und ich bin nicht bereit, das zu tun.

Ich glaube an die Filme und ich glaube, dass ich letztendlich das Geld wieder reinholen werde, das ich in sie investiert habe. Doch die Filme müssen das Hauptinteresse bleiben – erotische Kunst von einer Frau mit einer Frau im Sinn, anstatt ein Durchschnittsfilm mit einem Titten-und-Ärsche-Cover und dem Marketing-Slogan „Frauenporno“ auf die Box gedruckt.

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Amateur Dramatics

Einer der schwierigsten Aspekte bei der Arbeit mit LaiendarstellerInnen ist, dass sie oft die Auswirkungen unterschätzen, die ihre Fotos oder Filmaufnahmen, auf denen sie nackt oder beim Sex zu sehen sind, auf ihre Beziehungen haben.

In meinem Casting-Fragebogen stelle ich die Frage: „Wie würdest du dich dabei fühlen, wenn dein Partner/Famile/Kollegen herausfinden, dass du in einem Pornofilm mitgespielt hast?“ Das letzte, was ich möchte ist, dass jemand seinen/ihren Job verliert oder sich ihre PartnerInnen von ihnen trennen, weil sie für mich gemodelt haben.

Es ist mir wichtig, dass potenzielle DarstellerInnen verstehen, dass ich nicht kontrollieren kann, wer ihre Fotos oder ihr Videomaterial sieht, wenn es einmal veröffentlich ist. Wenn sich jemand entscheidet, in einem Pornofilm aufzutreten und seiner Partnerin nichts davon erzählt, gehen sie ein großes Risiko ein. Normalerweise kommt es ans Licht, und dann bin ich es oft, die mit der Empörung, der Wut und Eifersucht der PartnerIn umgehen muss, weil die von all dem nichts wusste.

Vor ein paar Jahren habe ich ein Foto-Shooting mit einer Single-Mutter Mitte Dreißig gemacht. Sie hatte ein geringes Selbstbewusstsein und fand das Shooting unglaublich befreiend. Sie liebte die Bilder und sagte mir, dass es ihr den ultimativen Kick für ihr Selbstvertrauen geben würde, wenn die besten Aufnahmen veröffentlich würden. Sie stimmte schriftlich zu, dass ich ihre Foto veröffentlichen darf, aber sie wollte nicht, dass ihr Partner davon erfährt. Er war sowieso schon eifersüchtig und verdächtigte sie, und daher ging er ihre E-Mails durch und fand über die Veröffentlichung im „Desire“ Magazin heraus. Er konfrontierte sie damit und sie sagte ihm, dass sie nichts von der Veröffentlichung wüsste, um ihr Gesicht zu wahren. Er nahm sie in Schutz und bombardierte mich wochenlang mit sms-Beschimpfungen, Hass-E-Mails und Bedrohungen. Ich war in der Falle. Ich wollte sie nicht vor ihrem Partner „outen“, weil ich um ihre Sicherheit besorgt war und auch der Meinung war, dass das, was wir schriftlich vereinbart hatten, vertraulich ist. Er war völlig außer sich und versuchte, meinen Namen in den Dreck zu ziehen, indem er auf Zeitschriften zuging, die meine Fotos veröffentlich hatten, und außerdem der Guild of Erotic Artists erzählte, dass ich seine Partnerin betrogen hätte, indem ich ihre Bilder ohne ihre Zustimmung veröffentlicht habe. Es war ein Albtraum. Ich hatte viele schlaflose Nächte, weinte viel und war wütend über die Beschuldigung, eine Frau ausgebeutet zu haben, wo es doch meine Mission ist, Frauen zu unterstützen und zu befreien. Er hörte erst auf, als sich mein Anwalt einschaltete und klar machte, dass er von der Abmachung wusste, die ich mit seiner Partnerin getroffen hatte. Das Model kontaktierte mich zwei Jahre später und sagte mir, dass sie nun Single und frei sei und gerne ein weiteres Shooting machen würde und ihre Bilder auch veröffentlichen wolle. Irgendwie war mir nicht danach.

Letztes Jahr, als ich “Female Fantasies” gedreht habe, hat mich ein Typ angeschrieben, der in meinen Filmen mitspielen wollte, mir aber sagte, dass seine Partnerin davon nichts erfahren solle. Da ich aus dem Foto-Drama von vor ein paar Jahren gelernt hatte, sagte ich ihm, dass das so nicht funktionieren würde, weil es meine Aufnahmen potenziellen Dramen, Tränen und Wutanfällen aussetzt und letztendlich die Produktion gefährdet. Als ich nach einigen Monaten wieder von ihm hörte, sagte er, dass er jetzt frei und Single wäre, und ich glaubte ihm. Heute morgen rief er mich an, um mich vorzuwarnen, dass seine immer-mal-wieder-Partnerin mich anrufen würde. Sie hatte in seinen sms gestöbert und gesehen, dass wir ein Casting und einen möglichen Dreh vereinbart hatten. Sie war stocksauer. Ich bin nicht sicher, ob er wieder mit ihr zusammen ist und das geht mich auch nichts an, aber wenn er es ist, überrascht es mich, dass er ihr nicht erzählt hat, dass er in einem Pornofilm mitspielen wird. Ich weiß nicht, was nun geschehen wird, aber ich mache mir Sorgen. Ich will nicht schon wieder eine solche Karussellfahrt, wenn ich mich auf die Produktion konzentrieren muss und darum, dass die Dinge laufen.

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The Money Shot

Ich bin so wütend, dass ich heulen könnte. Grade rief ich meine Bank an, um einen e-commerce-Konto einzurichten, damit ich Kreditkarten im Internet akzeptieren kann.

Ich möchte interessierten Menschen wirklich gerne die Möglichkeit geben, meine Filme auf meiner Webseite runterzuladen. Viele Menschen, besonders Frauen, möchten nicht in lizenzierte Sexshops gehen, um einen Erotikfilm zu kaufen, solange das bedeutet, dass sie von Wand zu Wand mit Cum-Shots begrüßt werden, die immer noch en masse in den üblichen Sexshops ausgestellt werden. Und im UK ist es illegal, hard-core Pornos über das Internet zu verkaufen und den Film per Post zu versenden. Seltsamerweise ist es aber legal im UK, hard-core Porno online als Downloads zu verkaufen. Wenn ich also einen Weg finden könnte, Kreditkartenzahlungen online zu akzeptieren, könnte ich Downloads von „Sexual Sushi“ und „Female Fantasies“ verkaufen.

Aber stellt euch vor: Meine Bank fragte mich, was ich verkaufen würde, und als ich sagte „Erotikfilm-Downloads“, fragten sie, ob das PORNOS seien (oh, das böse Wort, dass 1000 Türen verschließt und diejenigen öffnet, durch die ich nicht gehen will). Also musste ich zugeben, dass ich eine Art Pornos verkaufe, ein lizenziertes und legales Produkt, das sich himmelweit von den Gang-Bang-Pornos unterscheidet usw. Die Dame am Telefon klang plötzlich angefressen. Sie sagte, dass meine Art von Geschäft nicht „den Kriterien ihres Unternehmens“ entspräche. Ich fragte sie, was das für Kriterien seien und warum ich für ein absolut legales Produkt und eine Transaktion geächtet würde, aber alles, was sie immer und immer wieder sagte, war „Ihre Art von Geschäft erfüllt nicht unsere Kriterien“. Welche Kriterien?

Ich war so wütend, dass ich aufgelegt habe. An meinem Geld klebt kein Blut, und normalerweise noch nicht einmal Sperma.

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Because you’re worth it

Sailor Girls

Auf meinem Weg zurück aus London hatte ich ein absolutes Glücksgefühl – keine Drogen nötig! Der Schnitt hatte wirklich gut geklappt. Wir arbeiteten an Cicciolinos Soloszene, die so intim und so heiß ist und mit einer Nahaufnahme seines Gesichts endet, wenn er kommt. Die Matrosenmädchen-Szene ist auch total schön – die Mädels sind total ineinander verloren und geben sich ganz der Lust hin. Es war so lustig, die neue Parodie-Szene zu schneiden: zwei Mädels, eine Möhre, ein Maiskolben und eine Gurke – mehr muss nicht gesagt werden!

Während der Mittagspause bin ich heute kurz rüber zu Screenface gegangen, einem Geschäft für Profi-Make-Up, um eine professionelle Concealer-Palette zu kaufen, mit der man hunderte von Hautfarben erzeugen kann. Ich hasse pickelige Hinternaufnahmen und verstehe nicht, warum sich einige Pornoproduzenten nicht die Mühe machen, die Pickel zu verbergen. Ich liebe Hintern (besonders männliche) und glaube, dass sie zu den sexiesten und heißesten Körperteilen gehören und man sie viel öfter zeigen und mit ihnen spielen sollte.

Wo ich schon mal da war, kaufte ich auch gleich ein wenig metallene Körperfarbe für eine abstrakte Szene, die ich gerne drehen möchte – und gab schließlich über einhundert Pfund aus. Insgesamt hat mich das Schnitt-Wochenende mit dem Trip nach London und dem Kauf der Requisiten und des Make-Ups viel Geld gekostet. Aber wenn es hilft, meinen neuen Erotikfilm zu schaffen, der in vielerlei Hinsicht einzigartig ist, war es das wert.

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West End Girl

A Day in London

Wie großartig es ist, wieder an der Post-Produktion zu sitzen. Ich liebe es, mit meinem Cutter Seren zu arbeiten und Einzelaufnahmen mit Musik zu einer sinnlichen Geschichte zu verweben. Wir haben zwei Rohschnitte fertig bekommen, und morgen werden wir eine dritte Szene schneiden und an der „Farbkorrektur“ arbeiten – der Farbgebung der Bilder, die hilft, verschiedene Stimmungen zu schaffen.

Nach dem Schneiden ging ich heute Abend nach Soho – auf Schatzsuche für Outfits für den neuen Film. Ich habe diese hinreißenden weißen durchscheinenden Pluderhosen mit passendem durchsichtigen BH und Höschen gefunden (die mit einem lila Satinband zusammengehalten werden) – sie werden fantastisch an Vanessa aussehen, wenn sie in der einen Szene von einem Engel verwöhnt wird. Nach einem köstlichen Essen in Chinatown ging ich zu „Cabaret“ – dem neuen Musical. Ich liebe das West End in der Nacht. London surrt und die Live-Shows sind umwerfend. Cabaret hat ein ganzes Ensemble umwerfender Kerle und Mädels in schwarzen, durchsichtigen Strümpfen und Strapsen. Männer sehen so heiß aus, wenn sie mal ein paar weibliche Dessous tragen. Guys, glaubt mir, es macht den Frauen nichts aus, wenn es „schwul“ aussieht. Wenn der Look eure Brust, Bizepse und Hintern zeigt – wird er sie anmachen. Warum verkleiden sich vor allem Schwule gerne? Ich bin eine Frau und ich will männliche Augenweiden – daher war die Show ein echter Sehgenuss. Es gab einen Typen mit einer Kurzrasur, und er sah genau aus wie Marc Cuirass, dem Hauptdarsteller meines letzten Films. Marc hatte sich immer ein Auge schwarz gemalt, genau wie die Darsteller in der Show. Der Darsteller machte das auf der Bühne, aber Marc lief jeden Tag damit rum, was eins der Dinge war, die ihn so einzigartig machten. Marc starb letztes Jahr bei einem tragischen Unfall und wir vermissen ihn sehr, sowohl als Freund als auch als Mitglied des „Strawberry Seductress“-Teams.

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Suite as a nut

Ich freue mich immer richtig darauf, im Schneideraum zu sein. Das ist für mich der beste Teil des Filmemachens – mit massenhaft Mustern hereinzukommen, dem Rohmaterial, und mit einer fertigen kurzen Geschichte herauszugehen, die die Herzen meines Publikums höher schlagen lässt. Heute bin ich in Soho und arbeite wieder mit Seren Black, einem talentierten Cutter, der viel hochwertige Fernseharbeit macht, Promos und natürlich meinen letzten Film „Female Fantasies“ geschnitten hat. Er ist schnell und kreativ und ich genieße seine Ideen. Es ist eine Herausforderung und manchmal auch einschränkend, dass ich ganz alleine produziere, Regie führe und die Kameraarbeit mache. Mit einem Cutter zu arbeiten ist ein luxuriöses Vergnügen, das ich nicht missen möchte. Zwei Paar Augen sehen nicht nur mehr, sie sehen die Dinge auch aus verschiedenen Blickwinkeln, was bereichernd ist. Wir werden mit Cicciolinos Solospiel-Szene anfangen, „The Naughty Gardener“, und ich kann es kaum erwarten.

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Yum

Heute war ein großartiger Tag. Ich hatte einen “Ladys Lunch” mit Violetta, ein regelmäßiges Treffen für uns Mädels. Thaiküche und die neuesten Gerüchte – ihre neuesten ungezogenen Abenteuer beim Gay Pride und was ich so alles mit unserem neuen Film erlebt habe. Vannessa leistete uns später auf einen Kaffee Gesellschaft, und die zwei haben sich sofort blendend verstanden … zukünftige Gespielinnen? Wir werden sehen!

Dann habe ich mir einen möglichen zukünftigen Drehort angesehen – ein fünfstöckiges Gebäude im Herzen von Brighton. Ich liebe die Küche, Bibliothek und die Dachterrasse und hoffe, dass ich mir den hohen Preis dafür leisten kann. Wenn man keine Ersparnisse oder Förderung hat, ist jede Ausgabe ein potenzielles Hindernis. Ich entwerfe grade die Szenarien in meinem Kopf und stelle mir all den Spaß vor, den wir dabei haben werden, sie wahr werden zu lassen.

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The Second Coming

Ciccolino

Bei Sonne wirkt alles anders. Heute war die Sonne draußen und alles leuchtete und alle waren guter Laune. Cicciolino kam vorbei und KAM … dieses Mal entspannt auf einer Gartenliege in voller Sicht für alle meine Nachbarn (wenn sie es wagten, aus ihren Fenstern zu schauen).

Es gefiel mir, ihn zu beobachten – jeder Typ ist so verschieden in der Weise, wie er sich selbst anfasst und als Frauen bekommen wir das kaum zu sehen (wenn unsere Partner nicht eine Show für uns aufziehen). Die meisten Hetero-Pornos zeigen Frauen, die allein mit sich spielen, aber keine Männer, und als Heterofrau gefällt mir mein männliches Eye Candy.

Cicciolino ist definitiv eine Augenweide. Knackig, muskulös, mit einem kantigen Gesicht und einem Kinngrübchen. Er hat auch einen dicken Schwanz und vor allem eine geile Attitüde. Hut ab, dass er in meinem Garten mit sich selbst gespielt hat, quasi in der Öffentlichkeit, und auch dafür, dass er einen Schlauch mit eiskaltem Wasser über seinen Kopf und Körper gehalten hat und dafür sorgte, dass das gut aussah. Ein neuer Star ist geboren.

Ich bin richtig guter Laune, weil ich spüre, dass Cicciolino für mehr als nur eine Szene Teil dieses Projekts sein wird. Ich bin aber außerdem einem Hinweis auf einen möglichen Drehort nachgegangen, den mir Vanessa gestern gegeben hatte, und sie sieht aus, als ob es ein Treffer ist.

Die Frau, die das Haus besitzt, hat nichts dagegen, dass bei ihr zu Hause Pornos gedreht werden, und das ist bei meiner Suche nach Drehorten mal was Neues. Ich habe die Aufnahmen gesehen und das Haus sieht super aus. Hoffentlich ist es seinen teuren Preis wert. Wir werden nächste Woche für ein Vorsprechen hingehen. Es sieht so aus, als ob dieser Dreh langsam zusammenkommt und ich kann es kaum erwarten.

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