Monthly Archives: November 2007

Autumn Goddess

V in the park

Unser letzter Tag in Berlin war vollgepackt – ich hatte gehofft, in die Sauna zu gehen und mir ein paar Touristenattraktionen in Berlin anzusehen, aber es war keine Zeit. Violetta, Mia und ich wurden für RTL-Plus interviewt, wo ein fantastisches Feature über Frauenpornos bei EXTRA gezeigt wird, am 5. November. Während wir gefilmt wurden, wie wir durch den Park spazierten, haben Violetta und ich uns spontan entschlossen ein schnelles Foto-Shooting zu machen. Es war ein goldener Herbsttag und die fallenden Blätter waren für Violetta das beste Outfit. Sie zog ihr Kit aus und tanzte in den Blättern, und in nur 10 Minuten gelangen uns einige tolle Aufnahmen. Das TV-Team war noch verdutzter als die Park-Besucher! Ich weiß nicht, warum Nacktheit noch immer so ein großes Thema ist. Nacktheit in der Natur fühlt sich einfach natürlich und richtig an. Frei zu sein und mit bloßen Füßen herumzulaufen, der Körper von der Sonne gewärmt … Ich liebe es, magische Momente wie diesen zu dokumentieren.

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We are the future!

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

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From Fantasy to reality

Petra Joy

Gestern hatte ich das Vergnügen, ein privat gebuchtes Foto-Shooting mit einem Paar zu machen, das mich über „Female Fantasies“ gefunden hat. Sie lieben den Film und er inspiriert ihr Liebesleben immer wieder. Es freute mich zu hören, dass der Film besonders sie anmacht – wie zielen darauf ab, zu verwöhnen! Ihr gefiel besonders Marc Cuirass in Netzstrümpfen und mit einem Minirock – ich stimme ihr zu, dass knackige Kerle heiß aussehen können, wenn sie cross-dressen. Ich fange gerne die Chemie eines Paares ein und machte stundenlang Fotos, um viele Bilder zu kriegen, die ihnen gefielen und die sie per Selbstauslöser niemals hinbekommen hätten. Es hat so viel Spaß gemacht, zusammen so viele Looks zu erfinden und einige ihrer Fantasien wahr werden zu lassen. Der Ehemann, J., der Geburtstag hatte, trug schließlich High Heels, Strümpfe und einer Fliege. Diese Bilder sind nur für ihre Augen gedacht, aber sie erlaubten mir freundlicherweise, ihren umwerfenden, verschnürten Hintern zu zeigen.

Ich war glücklich und aufgeregt, den Eintrag des Paares in mein Gästebuch zu lesen:

„Wow, es war genauso gut wie wir uns diesen Tag vorgestellt hatten. Freuen uns so auf „Feeling It!“ Ein riesen Spaß, intim und auch wagemutig. Was für eine Inspiration für mehr. Danke, dass du einen besonderen Tag sehr, sehr besonders gemacht hast …“

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Getting ready for Erotica

Book Cover

Nächste Woche um diese Zeit werde ich auf der Erotika sein und meinen Workshop “Wie man seinen Lover filmt” halten. Es macht mir Spaß, Frauen darin zu bestärken, ihre eigenen Erotischen Bilder zu kreieren anstatt einfach Pornos zu konsumieren und zu kopieren, was sie sehen. Ich freue mich wirklich auf das Event. Wenn ihr nächste Woche Zeit und Lust auf einen Workshop über erotisches Fotografieren oder Filmen habt, kommt zur Erotika im London Olympia und macht mit! Die Workshops sind kostenlos (wenn man den generellen Eintritt bezahlt hat) und ich habe für die meisten Sitzungen noch Plätze frei, wobei der Samstag bislang mein hektischster Tag ist. Das ist das erste Mal, dass ich nicht nur eine Messe besuche, sondern selbst meinen eigenen Stand haben werde, es wird also eine interessante Erfahrung und eine großartige Gelegenheit sein, Leute zu treffen. Ich habe ein paar Treffen auf eine Tasse Kaffee mit einigen Leuten arrangiert, die kürzlich das Casting-Formular ausgefüllt haben – es ist immer aufregend, potenzielle neue Team-Mitglieder zum ersten Mal zu treffen. Momentan bin ich voll damit beschäftigt, die Logistik für die Reise nach London zu organisieren – ich muss eine Menge Zeugs mitnehmen, also brauche ich jemanden mit einem Van und viel Energie für ein weiteres Arbeitswochenende, aber ich bin voller Enthusiasmus und weiß dass wir mit der Unterstützung von Violetta und Emilia sehr viel Spaß haben werden.

Kommt und trefft uns, um über die Filme oder Erotika für Frauen zu plaudern: vom 23.-25. November (Mittag bis 20 Uhr) an unserem Stand G20. Ich freue mich auf euch!

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Shoot for the stars

Commissioned Shot

Es ist ein goldener Herbsttag und ich sonne mich im Nachglanz eines umwerfenden Drehs.

Wir haben letzte Woche vier Tage lang gedreht, und es hat wirklich super geklappt! Mein Fokus lag auf einem internationalen Team, genuinen großen weiblichen Orgasmen und darauf, Safer Sex auf erotische Weise anzupreisen. Und allen Widrigkeiten zum Trotz, wie verschobenen Plänen, Krankheit und verlorenen Requisiten – haben wir es geschafft!

Das Filmen ist fertig und jetzt muss ich 30 Stunden Material sichten, aus dem mit Hilfe meiner talentierten Cutterin Seren Black und ein bisschen Zauberei mein dritter Erotikfilm entstehen wird. Nach dem Dreh habe ich das Gefühl, dass dieser Film viele Leute wirklich inspirieren wird und sie offen für ein sinnliches Spiel macht, das auf gegenseitigem Respekt und einem geteilten Gefühl des Erfoschens basiert. Es herrschte so ein Gefühl der Freiheit auf dem Set – es war keinerlei Raum für zensierende Gedanken, die viele von uns ab und zu noch im Kopf haben, wenn wir Liebe machen.

Shooting 'Feeling It'

Die Vorbereitungen auf den Dreh waren stressig. Das ist die größte Produktion, die ich je gemacht habe: sieben DarstellerInnen und fünf Team-Mitglieder. Unterkunft, Drehorte, Ausrüstung, Requisiten mussten gefunden, gebucht und gekauft werden, und eine Film-Crew, Läufer und Fahrer galt es zu organisieren. Am Tag vor dem Dreh, nach der dritten schlaflosen Nacht und fünf Stunden Essen und Getränke für uns alle einkaufen, drehte sich alles in meinem Kopf. Weil mein Gehirn mit einer Million Sachen voll war, hat sich mein Kurzzeitgedächtnis verabschiedet. Ich habe es geschafft, mich aus meiner Wohnung auszuschließen und musste einen Schlüsseldienst anrufen, um wieder rein zu kommen. Als ich dann wieder zu Hause war, um alle Outfits und Requisiten für den großen Dreh zu packen, war ich ein nervöses Wrack.

Ich hatte geplant so zu drehen, dass wir alle am Freitag zusammen zu Abend essen könnten, am Abend vor dem Dreh, aber wie das Schicksal es so wollte, gab es Zugverspätungen und die armen Mädels, die mit dem Flugzeug aus Berlin kamen, hatten sechs Stunden Verspätung und kamen erst um 2 Uhr morgens an. Es war so schade, dass wir nicht alle zusammen einen entspannten Abend hatten, bevor wir am nächsten Tag loslegten.

Aber irgendwie hat das ganze Team trotzdem funktioniert, als wir am Samstagnachmittag mit dem Drehen begannen. Es war ein großes Experiment, 8 Leute unter einem Dach leben und zusammen spielen zu lassen, während die Kameras liefen. Alle habe extrem gute Arbeit geleistet, und das war bislang die schönste Erfahrung dieser neuen Produktion: das familiäre Gefühl, dass wir alle dort sein wollten, nicht wegen des Geldes (welches Geldes?) sondern weil wir es gerne machten. Etwas zu tun, von dem wir alle denken, dass es neu, anders, erfrischend und eine kreative und emotionale Herausforderung ist. Mia, eine der Darstellerinnen, sagte mir, dass sie glaubt, dass ich eine Mini-Revolution in der Pornoindustrie in Gang setze, und dass sie ein Teil davon sein wollte. Welch liebenswertes und ermutigendes Kompliment. Wir teilten alle diese revolutionäre Einstellung – jede einzelne beteiligte Person wuchs mit ihren Aufgaben und rackerten sich den Hintern ab, während sie gleichzeitig riesigen Spaß hatten. Ich war die Bienenkönigin, für alles bis hin zu den winzigsten Entscheidungen verantwortlich, aber von einem großartigen Team unterstützt, das viele Ideen einbrachte und sich vor allem gehen ließ und sich Ekstasen ohne Scham, Angst oder Schuldgefühle erlaubte. Es hat Spaß gemacht, drei riesige weibliche Orgasmen mit der Kamera einzufangen.

Shooting 'Feeling It'

Ich denke schon eine ganze Weile über den Titel für den neuen Film nach, und ich glaube, er wird „Feeling It!“ lauten, weil die DarstellerInnen sich alle erlaubten, loszulassen und es wirklich zu spüren. Und es gab kein Vortäuschen, ganz nach meinem Motto:„„Gefühl statt Schauspiel!“

Ich bin dankbar für einen so tollen Dreh, auch wenn ich mich etwas über meine Finanzen sorge. Die verschiedenen notwendigen Rechnungen allein für das Wochenende brachten es auf dreieinhalb Tausend Pfund, und natürlich die musste ich natürlich bezahlen. Es ist schon eine ganze Weile kein Geld reingekommen, weil ich mich grade auf diesen Film konzentriere, der mein derzeitiges Projekt ist. Daher muss ich eben zahlen statt bezahlt werden. Ich muss meinen Atem nur noch ein bisschen länger anhalten, um für den Schnitt zu zahlen, die Musikrechte, die Lizenz und Vervielfältigung, und dann endlich werden die Leute hoffentlich den Film kaufen und ich kann die roten Zahlen mit einigen schwarzen ausgleichen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um all den Menschen, die mich unterstützt haben, noch einmal zu danken: die umwerfenden DarstellerInnen (ihr werdet mehr von ihnen sehen und hören), dem Technik-Team und den Firmen, die uns großzügigerweise besondere Toys gesponsort haben, um damit zu spielen: N-joy, P-vibe und Fun Factory. Und natürlich geht ein großer Dank an meinen Partner, weil er mich unterstützt, selbst wenn ich gestresst und wirklich zickig bin, und weil er mit der Tatsache leben kann, dass wir niemals ein freies Wochenende habe und immer zu arbeiten scheinen. Man sagt, dass hinter jedem starken Mann eine starke Frau steht. Welch Glück habe ich, einen starken Mann hinter mir zu haben!

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