Category Archives: Events

Was ist das Pornfilmfestival Berlin und warum ist es so ein so spannendes Event?

Vom 21. bis zum 25. Oktober kommen Pornoproduzent*innen, Darsteller*innen und Fans in Berlin zum 10. Pornfilmfestival Berlin zusammen – und Petra wird dabei sein, um einige ihrer aktuellen Filme zu zeigen!
(more…)

Posted in Alternative Porn, Events, Guest Blogs, Porn Industry | Hinterlasse einen Kommentar

Ein denkwürdiger Abend!

Ladybeard billboardNoch auf dem Rückweg von der Feier zum Start des neuen Magazins Ladybeard gestern Abend bin ich ganz aufgeregt. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln …

Der Weg von der Südküste nach London entpuppte sich als kleiner Alptraum, vier Stunden dauerte die Odyssee. Aber das war alles schnell vergessen und wert war die Fahrt die Strapazen allemal, denn es stellte sich heraus, dass das eine der schönsten Veranstaltungen war, die ich je besucht habe.

Die erste Ausgabe von Ladybeard ist dem Thema „Sexualität“ gewidmet. Der Abend sollte dazu dienen, Geld für den Druck dieses wundervollen Magazins zu sammeln. Es gab eine Diskussionsrunde mit einigen Interviewpartnerinnen dieser besonderen Ausgabe, die über Mythen und Sex rund um Sex sprachen.
(more…)

Posted in Alternative Porn, Body Politics, Censorship, Events, Feminism | Hinterlasse einen Kommentar

Ein denkwürdiger Abend – Eindrücke von der Premiere von (S)he Comes beim 9. Pornfilmfestival Berlin

Ich habe rasendes Herzklopfen und einen trockenen Mund, als ich im ausverkauften Kino Platz nehme. Die Stimmung im Kino ist elektrisiert – oder fühlt sich das nur für mich so an? Das ist also der Abend, der Abend, auf den meine DarstellerInnen und ich gewartet haben: Die Premiere von (S)he Comes auf der großen Leinwand, vor echtem und bei diesem Festival zudem lebhaftem Publikum.

Ein Kurator des Pornfilmfestivals stellt uns vor und die Vorführung beginnt. Obwohl ich meinen Film hunderte von Malen gesehen habe – ich habe ihn selbst geschnitten, die Tonmischung immer wieder neu absegnen müssen und das Einfärben der Bilder überwacht – ist das hier etwas ganz, ganz anderes. Durch die große Leinwand und die Reaktionen des Publikums sehe ich alles wie durch ein Vergrößerungsglas.
(more…)

Posted in Alternative Porn, Events | 2 Kommentare

Die Petra Joy Awards 2012

Nach dem Erfolg des ersten Petra Joy Awards 2009 dauerte es etwas, bis ich meinen Nachwuchspreis für neue Erotikfilmemacherinnen erneut starten konnte. Mein Sponsor war abgesprungen, und es war schlicht nicht möglich, einen neuen zu finden. Verschiedene Firmen boten zwar Warenpreise an, wenn dafür ihr Firmenname flächendeckend neben dem Preis beworben werden würde, aber niemand war daran interessiert, das Preisgeld zu stiften.

Mir liegt mein Nachwuchspreis aber extrem am Herzen und ich wollte nicht aufgeben. Deshalb entschied ich mich, den Wettbewerb selber zu finanzieren und sparte das Preisgeld für die Gewinnerinnen über ein paar Jahre hinweg an. Ich erinnerte mich daran, wie sich mein eigenes Leben 2004 grundlegend verändert hatte, als sich Emma (eine Frau, die mich mit einem erotischen Fotoshooting zu ihrem 40. Geburtstag beauftragt hatte) entschloss, die Postproduktion von meinem erstem Erotikfilm, Sexual Sushi zu bezahlen, damit ich ihn endlich veröffentlichen konnte. Ohne Emmas Hilfe wäre Sexual Sushi vielleicht niemals in die Shops gekommen, und ich hätte wahrscheinlich weder den Mut noch das Budget gehabt, einen weiteren Erotikfilm zu drehen. Dass Emma an mich und meine Vision von Erotik aus weiblicher Sicht glaubte und sich daraufhin entschied etwas Geld in meinen Film zu investieren, veränderte mein Leben für immer. Ich werde ihr ewig dankbar sein und wir sind uns heute noch verbunden. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich etwas von dem was Emma mir gab and andere Frauen weitergebe. Ich möchte Frauen dazu inspirieren, ihre Träume wahr werden zu lassen, ihre Fantasien auszudrücken und an sich zu glauben. Deshalb vergebe ich meinen mit Preisgeld dotierten Nachwuchspreis.

Die Ergebnisse dieses Kurzfilmwettbewerbs, der unter dem Motto „Female Fantasies“ stand, sind fantastisch: Kein Thema ist tabu: Ja, es gibt Frauen, die sich von einem Escort verwöhnen lassen! Ja, einigen Frauen gefällt es, in einem einvernehmlichen SM-Szenario dominiert zu werden! Ja, viele Frauen würden sich liebend gerne in dem Darkroom eines Schwulenclubs aufhalten und den Männern beim Rummachen zusehen. Und: ja, vielen von uns macht es Lust von einem Lover mit einer geschulten Zunge geleckt zu werden (wunderbar illustriert in dem sinnlichen Trickfilm Naked Love von Sara Koppel). Unsere Sexualität ist so farbenfroh wie ein Regenbogen…

Die positiven Reaktionen, die ich von den Gewinnerinnen des diesjährigen Preises erhalten habe, waren überwältigend. Alle Frauen fühlten sich durch ihren Gewinn geehrt, und es bedeutete ihnen unglaublich viel, dass ihre Arbeit Anerkennung gefunden hatte und sie dazu ermutigt wurden, ihre kreative Reise in die Welt der Erotikfilme fortzuführen.

Morgana, die für ihren autobiografischen Film Duty Bound den ersten Preis gewonnen hatte, in dem sie uns zeigt, wie sie eine lieblose Ehe hinter sich ließ, um ihre Fantasien auszuleben, schrieb mir:

„Als ich erstmals deine Webseite besuchte und vom Deinem Nachwuchspreis erfuhr, spürte ich sofort, dass du meine Gleichgesinnte bist, die mich dazu ermutigt, die Fesseln meiner Vergangenheit abzustreifen und mir erlaubt meine Stimme zu finden. Meine Stimme, die mein ganzes Leben danach schrie, gehört zu werden. Die Idee für meinen Film „Duty Bound“ entstand. Den PJ Award zu gewinnen und die unglaublichen Reaktionen der Jury auf den Film kommen mir immer noch surreal vor. Mit diesem Gewinn hoffe ich, andere gleichgesinnte und vorurteilsfreie Menschen zu treffen, die sich für Frauen und ihre Sexualität positiv engagieren und sie fördern.“

So eine E-Mail zu empfangen, berührt mich sehr. Wie toll, dass mein Kurzfilmwettbewerb für Morgana die Inspiration war, ihren aller-ersten Film zu drehen. Ein mutiger, autobiografischer Film, der andere Frauen ihre Sexualität ohne Schuldgefühle frei auszuleben. Und noch besser ist, dass der Gewinn des Preises sie dazu ermutigt, zukünftig weitere Erotik-Filme zu drehen. Das macht mich glücklich. Glücklicher, als wenn ich das Geld, das ich erspart hatte, für mich selbst ausgegeben hätte, anstatt es als Preisgeld für den Nachwuchspreis zu spenden. Manchmal heißt geben empfangen!

Morgana beendete ihre Mail mit den folgenden Zeilen:

„Ich möchte tanzen , wenn ich Annie Lennox & Aretha Franklin singen höre:

Sisters are doing it for themselves,
Standing on their own two feet,
And ringing on their own bells…”

Ich singe mit – seit den Achtzigern ist dies eins meiner Lieblingslieder, weil es gleichzeitig die weibliche Unabhängigkeit und Frauen-Freundschaft feiert. Und es scheint tatsächlich so, als würden durch die diesjährigen Awards neue Freundschaften und kreative Partnerschaften gedeihen.

Ich finde es toll, dass zwei der Gewinnerinnen-Filme, Corpuscle (von Exotica Loom) und Taken (von Gala Vanting und Aven Frey, die nun sensatefilms.com gegründet haben), von zwei Frauen in Teamwork produziert wurden. Sisters tuen es nicht nur, sondern tuen es gemeinsam. Weltweit entstehen immer mehr kreative Frauenteams, die in Filmen die weibliche Sexualität feiern und das ist fantastisch. Allen sexistischen Unkenrufen zum Trotz stehen wir nicht in eifersüchtiger Konkurrenz zueinander, sondern arbeiten gut und gerne zusammen.

Ein weiterer Trend in Erotikfilmen von Frauen zeigt, dass es Down Under wirklich heiß, heiß, heiß ist: Der diesjährige erste Preis, Duty Bound wurde in Australien produziert, genau wie der 2. Preis, Taken. Die gesetzlichen Restriktionen für das Produzieren und den Vertrieb von Pornos scheinen in Australien den gegensätzlichen Effekt von dem zu haben, was der Regierung vorschwebte: Pornos von Frauen schiessen wie köstliche wilde Pilze überall aus dem Boden. Es gibt eine ständig wachsende Community von Pornofilmerinnen, und besonders Melbourne scheint ein Hotspot für alternative Erotik zu sein. Australien ist natürlich das Land, das uns großartige VOD-Seiten wie beautiful agony beschert hat. Viele der Frauen, die vorher auf diesen Seiten performt haben, haben nun die Kamera selbst in die Hand genommen, um Filme über Sex zu drehen.

Schon jetzt kommunizieren die preisgekrönten Filmemacherinnen miteinander und planen, zusammen neue Filme zu drehen. Und man weiß ja nie – vielleicht fahre ich nächstes Jahr auch ins sonnige Melbourne, um mit Gala, Aven und Morgana zu kreativ zu kooperieren.

Wie wunderbar, dass wir über die Kontinente und Generatione hinweg verbunden sind. Zusammen wachsen wir. Zusammen verändern wir die Welt. Wort für Wort. Bild für Bild.

Mehr über die Filmeacherinnen und Auschnitte aus den preisgekrönten Filmen gibt es hier zu sehen.

Posted in Alternative Porn, Events, Film Production | Hinterlasse einen Kommentar

We are family!

PorYes

Mit großer Freude habe ich die Einladung zum “Poryes”-Event in Berlin empfangen. Dieses Event wird von der sex-positiven Aktivistin Dr. Laura Meritt und ihrem Team organisiert und ist der erste feministische Pornopreis in Europa. Auf der Preisverleihung und dem große Fest werden Pionierinnen des feministischen Pornos gefeiert. Meine lieben Freundinnen Candida Royalle, Maria Beatty und Annie Sprinkle werden einen Preis erhalten, ebenso ich selbst und Shine Louise Houston aus Amerika, die ich bislang noch nicht kennen gelernt habe. Es ist natürlich symbolisch, dass der Preis während der Venus-Messe verliehen wird – Europas größter Erotikfachmesse -, die noch immer fest in Männerhänden ist und fast exklusiv Männer und ihre Wünsche bedient. In dieser Welt, in der so ziemlich jede Frau noch immer auf ein Objekt reduziert wird, ist es schwer, als Künstlerin oder Geschäftsfrau ernst genommen zu werden. Aber manchmal wertschätzen noch nicht einmal Frauen und Feministinnen unsere Anstrengungen, weibliche Fantasien auszudrücken und ein etwas akkurateres und menschlicheres Bild (weiblicher) Sexualität zu zeichnen.

Vor nur zwei Jahren schrieb die deutsche feministische Zeitung “Emma”: “Porno für Frauen ist ein Mythos.” Dem ist nicht so. Ich war selbst in der Anti-Porno-Bewegung der Achtziger sehr aktiv. Mir gefallen auch noch immer nicht die meisten der menschenverachtenden Pornos, die ich sehe, aber die Zeit ist gekommen, gehört und gesehen zu werden, indem man Alternativen schafft anstatt die Schaffung von Erotikfilmen exklusiv in männlicher Hand zu belassen.

Als Frau und Feministin fühlt es sich gut an, von anderen Feministinnen gefeiert zu werden, die es schätzen, was wir tun, um Frauen zu inspirieren und zu bestärken. Feministin zu sein bedeutet nicht mehr, gegen jede Art von Porno zu sein, sondern die Filme zu begrüßen, die genuin weibliche Sexualität porträtieren, die die Grenzen der Darstellerinnen respektieren und Safer Sex anpreisen.

“Poryes” sagt “Ja” zu befreitem, von Frauen gemachten Pornos, die gewissen Kriterien entsprechen. Und es tut gut, “Ja” zu sagen statt immer nur “Nein”. Es gibt uns die Wahl, und wählen zu können ist ermächtigend. Wir können es nehmen oder lassen, anstatt nur ausgeschlossen zu sein.

Ich habe mir kürzlich das Stück “Sister Sledge” angesehen, und die Hymne klingt noch in meinem Kopf: “We are family, I got all my sisters with me!”. Und genau so fühlt es sich grade an: Wir verbinden uns und schaffen weltweite Netzwerke: Die Filmemacherinnen, Darstellerinnen, Sexshop-Besitzerinnen und Sexual-Lehrerinnen. Lange Zeit war uns Amerika voraus. Jetzt holt es Europa ein. Schnell. Und zusammen sind wir unaufhaltbar. We are familiy!

Für weitere Informationen über “Poryes” und Tickets für das fantastische Event, schaut hier: http://www.poryes.de/

Posted in Events | Hinterlasse einen Kommentar

A taste of Vienna

Petra Joy on the Vienna Panel

Ich komme soeben aus Wien zurück, wo ich an der Podiumsdiskussion über „Pornos für Frauen“ teilgenommen habe. Ich war mir nicht sicher, wie das in Wien ablaufen würde, da es den Ruf hat, ziemlich konservativ zu sein. Aber die Veranstaltung war in einem ausverkauften, recht noblem Nachtclub. Tatsächlich gab es einen so starken Bedarf nach Last-Minute-Tickets, dass der Veranstalter sagte: „… nächstes Mal mieten wir die Stadthalle!”

Vor der Podiumsdiskussion beamten sie einen meiner Trailer auf die gewaltige Leinwand, und obwohl ich meine Filme eine Million Mal gesehen habe, gibt es mir immer noch einen Kick, sie einem neuen Publikum zu zeigen, die keine Ahnung haben, was sie erwarten sollen. Die Reaktionen waren positiv – viele überraschte, aber auch lächelnde und glückliche Gesichter und Applaus.

Die anderen Diskussionsteilnehmer/innen waren Laura Meritt von Sexklusivitäten in Berlin, die sexy Komödiantin Barbara Bellini, Dr. Georg Pfau und Judit Rabenstein, die in Wien den gehobenen Sexshop Magnolias betreibt und das Event initiiert hatte.

Mir gefiel, dass Dr. Pfau meine Theorie bestätigte, dass Frauen „Guy Candy“ lieben und Männern gerne beim Rummachen zusehen. Er stimmte mir zu, dass Männer für Hetero-Frauen das Objekt der Begierde sind und dass es eine der Hauptfantasien ist, zwei, drei oder mehr von ihnen interagieren zu sehen – genau wie für Hetero-Männer, die gerne Frauen miteinander spielen sehen … eine Tatsache, die der Mainstream-Porno von Männern und für Männer immer bedient hat.

Laura wies darauf hin, dass alternative Pornos zu schauen unserer sonst manchmal eingeschränkten Wahrnehmung Türen öffnen und uns zeigen kann, wer wir sind und was wir mögen, uns eine neue sexuelle Orientierung ermöglichen und Techniken zeigen kann, die wir uns normalerweise nicht erlauben zu sehen oder auszuleben.

Frau Bellini fragte mich, ob ich auch Prostata-Stimulation zeige und war erleichtert, dass ich das tue. Nun möchte sie einige Clips meiner Filme während ihrer Stand-Up-Auftritte zeigen.

Judith erklärte, dass die Nachfrage an Erotikfilmen, die sich Paare gemeinsam ansehen können oder die Frauen antörnen, stetig steigt.

Wir stimmten also überein, dass wir viel aufzuholen haben und neugierig auf weitere Filme sind, die uns Erotika aus einer weiblichen Perspektive zeigen. Leider war anschließend keine Zeit mehr für Zuschauerfragen, aber ich habe mich noch gut mit einem Paar unterhalten, die sagten, dass sie keine Filme ohne Handlung und Dialoge mögen und schlechte Schauspielerei in Pornos ebenso hassen wie die Tatsache, dass der Sex in den Filmen mit guten Darstellern immer soft ist. Ich habe ihnen empfohlen, ihren eigenen kleinen Film zu drehen – sich zu verkleiden, Rollen zu spielen und sich überraschen zu lassen, ihre eigenen Gesichter in Ekstase auf dem Bildschirm zu sehen – vermutlich zum ersten Mal. Es kann sehr ermutigend sein, die Architektin und das Objekt seiner eigenen Sehnsüchte auf Film gebannt zu sein.

Ich habe Wien in einem Zustand der Hochstimmung verlassen – begründet auf dem Gefühl, dass wir wirklich angekommen sind. Pornos für Frauen werden nun weltweit produziert, angesehen und diskutiert. Das Genre ist gekommen, um zu bleiben – genau wie die Frauen, die sich ausdrücken und ihre Fantasien ausleben. Sisters are doing it!

Posted in Events | Hinterlasse einen Kommentar

The awards are approaching…

Petra Joy

Es freut mich, dass immer mehr tolle Filme eintreffen, die aus frischen Blickwinkeln zeigen, was Frauen erotisch finden. Ich bin froh darüber, dass es mir gelingt, Frauen dazu zu inspirieren, sich selbst auszudrücken. Es ist ein gewaltiger Schritt für Frauen, nicht bloß zu sagen „Ja, ich schaue Pornos!“ sondern einen Schritt weiter zu gehen und sogar ihren eigenen Film zu machen, ihn mit der Öffentlichkeit zu teilen und darüber zu sprechen.

Aber es ist kein reines Zuckerschlecken – mein Kurzfilmwettbewerb scheint auf einige empfindliche Füße getreten zu sein. Eine Firma drohte, mich für den Gebrauch des Namens „Joy Award“ zu verklagen, und da ich nicht die finanziellen Mittel habe, das im Gerichtssaal auszukämpfen, musste ich den „Joy Award“ in „Petra Joy Award“ umbenennen. Ich bin darüber nicht besonders glücklich, weil ich nicht will, dass sich das alles um mich, Petra Joy, dreht, sondern um die FREUDE (JOY) weiblicher Selbstdarstellung. Als mich dann aber die erste Rechnung meines Anwalts ein kleines Vermögen gekostet hatte, musste ich meinen Schaden begrenzen und nach vorne schauen – obwohl mir mein Anwalt versicherte, dass er diesen Fall gewinnen könnte, wenn ich bereit sei, beträchtlich mehr Geld und Zeit zu investieren. Einen Monat vor dem Event wir ich nicht bereit, irgendetwas zu riskieren, dass das Event gefährden könnte. So ist es jetzt halt der „Petra Joy Award“.

Weitere Probleme kamen von unerwarteter Seite:

Ich wurde von einigen Frauen kritisiert, die eigentlich für die gleichen Dinge kämpfen wie ich, weil ich mein Event zeitlich schlecht gelegt hätte und ihnen Öffentlichkeit von ihrem Event stehlen würde. Ich war über diese Anschuldigung geschockt und schlug denselben Frauen vor, unsere Kräfte zu vereinen und ein gemeinsames Event zu schaffen. Mein Angebot wurde abgelehnt. Mein Standpunkt ist: Je mehr, desto besser. Je mehr von uns Dinge sagen und tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir gehört und gesehen werden. Desto wahrscheinlicher ist es, dass die Leute verstehen, dass wir kein kurzzeitiges Phänomen sind, sondern gekommen sind, um zu bleiben. Frauen wollen Pornos aus weiblicher Perspektive und dieses Verlangen wird nicht weggehen.

Manchmal kann es frustrierend sein, wenn ich mich von verschiedenen Seiten attackiert fühle und mich frage, warum ich das überhaupt alles mache – ein uneigennütziges Event, um neue Filmemacherinnen zu coachen. Dann bekomme ich aber eine E-Mail wie diese hier, die alles wieder wett macht. Sarah, die grade einen Film (ihren ersten) für den Wettbewerb fertig gestellt hat, schrieb mir:

„Was auch immer bei diesen Bemühungen herauskommt, ich wollte dir nur sagen, wie viel Spaß es mir gemacht hat! Dieses Jahr im Juni bin ich überhaupt zum ersten Mal gefilmt worden, und so war es alles etwas beängstigend, aber ich mag Herausforderungen! Wir haben über eine Stunde herausgeschnittene Szenen und mussten alles in zwei Sessions filmen. Ich hatte keine Ahnung, wie viel Arbeit in diesen Dingen steckt und auch nicht, wie unglamourös es sein kann … und wir sind nur Amateure! Sollte sich je die Gelegenheit bieten, würde ich liebend gerne mal kommen und zusehen, wie eine professionelle Produktion funktioniert!“

Ich kann es kaum erwarten, die Filme zu sichten und die Gewinnerinnen mit ihren Preisen auszuzeichnen, und natürlich mit dem Geldpreis gesponsert von pjur. Der beste Film wird außerdem auf „Her Porn, Volume 2“ zu sehen sein, und kurze Ausschnitte werdet ihr auf der Webseite www.joyawards.com finden.

Posted in Events, Film Production, Porn Industry | Hinterlasse einen Kommentar

A wedding to remember

Love

Love

Feeling good

“Birds flying
high you know how I feel
Sun in the sky you know how I feel
Reeds drifting on by you know how I feel

Its a new dawn
Its a new day
Its a new life
For me
And I’m feeling good

Fish in the sea you know how I feel
River running free you know how I feel
Blossom in the tree you know how I feel

Dragonfly out in the sun you know what I mean, don’t you know
Butterflies all having fun you know what I mean
Sleep in peace when day is done
That’s what I mean

And this old world is a new world
And a bold world
For me

Stars when you shine you know how I feel
Scent of the pine you know how I feel
Oh freedom is mine
And I know how I feel
I am feeling good….”

Wenn es einen Liedtext gibt, der beschreibt, wie glücklich ich mich nach dem wundervollen blauen Hochzeitswochenende fühle, dann ist es der von Nina Simones „Feeling good“.

Bleu

Bleu

Ich komme grade zurück von zwei Tagen voller Sonnenschein, Lächeln und Inspirationen. Das Wochenende startete durch mit dem BLEU Body-Paint-Workshop. Es fühlte sich super an, riesige Blätter Papier mit unseren nackten Körpern zu „bemalen“. Wir erinnerten uns alle daran, wie wir sorglose Kinder waren, jederzeit nackt und kreativ. Irgendwann wenn wir „erwachsen werden“, fangen wir an, uns wegen beidem zu schämen – unserer nackten Körper und unserer Kreativität, weil wir Angst haben, nicht gut genug zu sein. Hier gab’s aber keine Angst als neun Erwachsene und ein Baby ihre Körperabdrücke auf die Wand der Rotunda des Grove House brachten – einem fantastischen künstlerischen Auftrittsort und dem Zuhause unserer lieben Gastgeberin Polly. Der Workshop wurde von Professor Luke Dixon geleitet und von Annie Sprinkle persönlich unterstützt, deren berühmten „Tit Prints“ die Körperkunst in eine andere Dimension erheben … Nachdem wir unsere bleibenden Abdrücke auf die Wand gebracht hatten, mussten wir die restliche Farbe von unseren Körpern bekommen. Beim gegenseitigen Abspritzen mit eiskaltem Wasser – glitzernd in der Nachmittagssonne – hatten wir genauso viel Spaß wie beim Erstellen der Body-Prints.

Überall um uns herum war große Aktivität ausgebrochen: viele kreative, helfende Hände bastelten Dekorationen für Annies und Beths Hochzeit. Winzige Papierblumen wurden für die Knopflöcher handgefertigt und kleine Bücher mit der Inschrift „Liebe ist immer schon“. Riesige Sonnen- und Mond-Masken und Herzen wurden an den Wänden und Zäunen angebracht, und eine wunderschöne, mit blauen Bändern verziert Schaukel in einem Baum aufgehängt.

Violetta und ich ließen uns noch ein wenig Pimms und Hausmannskost schmecken, bevor wir früh schlafen gingen, weil ein großer Tag vor uns lag: ich würde das Event filmen und Violetta performen und mir mit der zweiten Kamera helfen.

Weil es Samstagnacht regnete, gingen wir zu Bett in der Annahme, dass uns am Sonntag ein grauer, bedeckter englischer Himmel mit viel Regen erwarten würde, aber als wir aufwachten, war der Himmel strahlend blau – ein englischer Sommertag wie aus dem Bilderbuch!

Annie, Liz, Petra and Violetta

Als wir am Grove House ankamen, waren alle schon herausgeputzt in ihren blauen Outfits zum Thema Himmel: Wolken, Sterne, Sonne, Mond usw. Ich bekam meinen Kranz aus Efeu und Gänseblümchen, den alle Mädels der Hochzeitsfeier bekamen, und trug ihn stolz, zusammen mit meiner herzförmigen Sonnenbrille und türkisem Monroe-Kleid.

Annie und Beth nahmen sich Zeit, um in ihre opulenten Himmels-Outfits zu steigen, und so hatte ich Gelegenheit, ein wenig hinter den Kulissen zu drehen, im Schlafzimmer der Braut und der Braut. Sie haben mir sogar ihr Geheimnis ihrer lang anhaltenden Beziehung verraten: Sich gegenseitig unterstützen und der anderen Raum geben, wenn nötig.

Die Hochzeitsprozession war spektakulär, mit wunderschönen Menschen in einigen der besten Fantasiekostüme, die ich je gesehen habe. Sie schlenderten zu den Klängen von „Here comes the sun“ auf die Bühne. Es war ein echter Wow-Moment, als ob wir alle in die Magical Mystery Tour geraten wären.

Die Zeremonienmeisterin Veronica Hart begrüßte die Bräute und überbrachte ihnen die tief empfundenen Wünsche ihrer Freundinnen aus den Staaten: von Candida Royalle, Veronica Vera, Nina Heartly und vielen weiteren. Und ich dachte mir: welch ein wundervoller Kreis starker, sexy Frauen, die sich nun schon seit Jahrzehnten gegenseitig unterstützen. Davon kann sich ‘Sex and the city’ noch eine Scheibe abschneiden!

Die Zeremonie war eine reine Freude – Spaß und ein lockeres Treiben in einer Unmenge von kreativen Auftritten vom gesprochenen Wort bis zu Singen und Tanzen – das genaue Gegenteil von den Zwängen der konventionellen Hochzeiten. Liebe als gigantisches Happening – was für ein fantastisches Konzept!

Violetta brachte eine neue Performance, in der sie ihr eng anliegendes Kleid aufschnürte und sehr langsam auszog, während sie mit zitternder Stimme ein erotisches Gedicht vortrug, das sie für ihre Liebhaberin geschrieben hatte – sie hat mich und uns alle völlig hypnotisiert. Was für eine Freude, einer guten Freundin dabei zuzuschauen, wie sie über sich hinauswächst, ihre Flügel ausstreckt und immer höher fliegt, je mehr Abenteuer wir miteinander teilen. Dieses Mädel wird es noch sehr weit bringen!

Annie and Liz

Dann war es Zeit für Annies und Beths Gelübde, und da dieses Jahr ihre fünfte Hochzeit unter dem Thema Hals-Chakra/Farbe Blau und der Himmel stand, schworen sie sich gegenseitig, an ihrer Kommunikation zu arbeiten und den Bedürfnissen ihrer Partnerin noch besser entgegenzukommen, indem sie nicht nur mehr reden sondern bessere Zuhörerinnen werden. Die beiden Bräute heirateten sich nicht nur gegenseitig sondern auch den Himmel – sie nutzten die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf Umweltprobleme wie die Berggipfel-Zerstörung zu richtet und gelobten beide, mehr Energie zu sparen und Vegetarierinnen zu werden (nachdem sie noch ein letztes Rindersteak essen würde, räumte Beth der lachenden Menge ein).

Auf die Zeremonie folgte ein mit Spaß gefülltes Kaleidoskop von Events. Der “Instant Showgirl Workshop” hat riesig Spaß gemacht, als fünfzig Jungs und Mädels auf dem Rasen gezeigt wurde, wie sie ihren Kopf hoch halten und ihre Beine hoch schwingen. Es gab auch Gesellschaftstanz. Die Musik war schamlos sinnlich und romantisch. OK, ich gebe zu, als ich dreißig Paare filmte mit Annie und Beth mittendrin, wie sie sich zu “What the world needs now is love, sweet love” drehten, hatte ich ein Freudentränchen oder zwei in meinen Augen …

Als der blaue Strumpfband geworfen wurde, passierte Überraschendes als eine hocherfreute Violetta es von Annie auffing, was bedeutet, dass sie eine wundervolle Liebschaft erwartet. Veronika Hart fing das Brautbouquet von Beth – also ist sie es, die als nächst heiraten wird …

Die Feierlichkeiten wurden mit einer “Orakel-Sitzung” abgerundet. Ein bildschönes Mädel mit langen schwarzen Haaren in einem weißen Kleid schwebte in einem Öko-Whirlpool, umgeben von Seiten, die aus einem Buch herausgerissen waren. Man konnte ihr eine Frage zuflüstern und sie würde die Zukunft offenbaren. Die Schlange war lang und die Prophezeiungen mannigfach. Ja, es war eine Traumwelt, aber wie wundervoll ist es doch, an Magie zu glauben und herauszukommen, um mit so vielen verwandten Seelen zu spielen und die Liebe zu teilen, wenn auch nur für einen Tag.

Was die Bräute angeht – es ist kein Orakel nötig um ihnen zu sagen, dass sie bis an ihr Lebensende glücklich sein werden.

Posted in Events, Personal | Hinterlasse einen Kommentar

It’s a nice day for a blue wedding!

Annie Sprinkle and Elizabeth Stevens

Ich liebe Hochzeiten – besonders wenn sie von der unkonventionellen, magischen Sorte sind. So wie diese: Am Sonntag, dem 14. Juni wird die wundervolle Ex-Pornodarstellerin, Regisseurin, Kunstaktivistin und Tantra-Lehrerin Annie Sprinkle ihre große Liebe bei der „Blauen Hochzeit“ heiraten – die Künstlerin und Professorin Elizabeth Stephens. Es ist ihre bislang fünfte Hochzeit. Sie sind total verliebt und heiraten sich jedes Jahr nach einer anderen Chakra-Farbe und spirituellem Thema. Annie sagt: „Liebe ist der neue Sex!“ und genießt es, immer tiefer in diese intime, engagierte Romanze einzutauchen. Dieses Jahr ist das Thema der Hochzeit das Hals-Chakra, das für Kommunikation steht, symbolisiert durch die Farbe Blau. Die Hochzeit wird im wundervollen Grove House in Oxford stattfinden. Über 50 KünstlerInnen reisen aus aller Welt an, um die Traum-Performance-Kunst-Hochzeit mitzugestalten. Die Einladung klingt aufregend:

“Die öko-sexuellen Bräute Annie Sprinkle und Elizabeth Stevens werden ihrem Liebhaber, dem Himmel, die heiligen Hochzeitsgelübde ablegen. Ja, dem Himmel mit den Sternen, Planeten, der Sonne und den sexy Wolken.

Einige der vielen Highlights der Hochzeitszeremonie sind Luke Dixon, der die Gelübde und den Himmelskuss abnehmen wird, die Schauspielerin/Regisseurin Veronika Hart als Hohepriesterin, Johnathan McCloskey als „boylesquer” Meermann, Halsuntersuchungen von Krankenschwester Luby, familienfreundliche Striptease von Zoe Snelgrove, ein fliegender Ringe-Überbringer, ein herzöffnender Zauberspruch, Liebesgedichte, Musik, CO2-speichernde Küsse, glamouröse blaue Brautgesellschaften. Genießt den Hochzeitsempfang mit Del La Grace Volcano, der Schaf-Frau Philippa Jeffery, Schaumskulpturen, dem „Ich liebe mich selbst“-Beichtstuhl, Strumpfband-Wurf, Blütenblätter streuen, schaukelt auf einer Wolkenschaukel, erhaltet Party-Geschenke und genießt BLAUE Unterhaltung.

Kleidung: Tragt so viel Blaues wie möglich und verkleidet euch passend zum Hochzeitsthema: Kommunikation, Hals und alles, was mit Himmel zu tun hat. Verkleidet euch so kreativ wie ihr wollt und macht euch keine Sorgen, dass ihr die Bräute ausstechen könntet.“

Annie und Beth sind sehr großherzig und veranstalten ihre Hochzeitszeremonien als öffentliche Events, weil sie ihre Liebe gerne mit anderen Menschen teilen und es lieben, Leute kennen lernen. Annie sagt:

“Alle sind eingeladen, selbst wenn sie normalerweise Hochzeiten hassen. Bitte keine materiellen Geschenke, eure Anwesenheit ist das Geschenk!“

Ich bin geehrt und aufgeregt, das offizielle Hochzeitsvideo für Annie und Beth zu filmen. Zusammen mit meiner Freundin Violetta werde ich eine großartige Zeit in Oxford verbringen, Pimms auf dem Rasen schlürfen, die wunderschöne, gesegnete Hochzeit genießen und viele bunte und kreative Menschen aus aller Welt kennen lernen! Hoffentlich sehen wir uns dort.

Weitere Infos zu der Hochzeit und Tickets für Annies und Beths LOVE ART LAB-Vorführung (Freitag, 12. Juni, 7-9 Uhr im Grove House) und einen Body-Print-Workshop (am Samstag, 13. Juni um 11 Uhr und 13 Uhr), der auf der Arbeit von Ives Klein basiert (ermöglicht durch Luke Dixon, Annie Sprinkle und Elizabeth Stephens) gibt es hier: www.grovehouse.info und www.anniesprinkle.org

Wir hoffen, einige Bilder und Impressionen mit euch teilen zu können, wenn wir von unserem sehr besonderen Wochenende zurück sind.

Posted in Events, Personal | Hinterlasse einen Kommentar

Cinekink in New York

Cinekink

Ich habe immer daran geglaubt, dass Kunst Porno sein kann und Porno Kunst. Es ist eine aufregende Entwicklung, dass alle alternativen Filmfestivals Erotikfilme zurück auf die Leinwände bringen. Es befreit die expliziten Erotikfilme von ihrem „Schweinkram-Stigma“, um sie in den Kino von einem dankbaren Publikum feiern zu lassen.

Es begann alles 2006 mit dem Pornfilmfestival in Berlin, und seitdem sind auf der ganzen Welt immer mehr Erotikfilmfestivals aufgetaucht. Am Dienstag startet Cinekink in New York und ich freue mich, dass sie wieder einiges aus meiner Arbeit zeigen werden. „Artcore“, mein Kurzfilm aus „Feeling It!“, wird als Eröffnungsfilm gezeigt, was mir eine große Ehre ist. Die Eröffnungsgala findet um 20 Uhr im KUSH statt, 191 Chrystie Street, New York, NY 10002.

„Artcore“ schließt mit den Worten „Was ist deine Fantasie?“, die auf den Rücken eines heißen Typen geschrieben stehen. Ich hoffe wirklich, dass mein Kurzfilm, zusammen mit all den anderen erotischen Delikatessen, die beim Cinekink gezeigt werden, das Publikum dazu inspirieren werden, ihre eigenen sexuellen Fantasien zu erkunden – und sie vielleicht sogar in einem Film auszudrücken! Das Programm ist großartig, und ich freue mich, dass sie auch „Only the Best“ aus „Feeling It!“ zeigen und noch viele weitere großartige Filme meiner Freundin und Kollegin, der außergewöhnlichen Erotikfilm-Regisseurin Marie Beatty.

Ich wäre super gerne in New York gewesen. Es ist so aufregend, sein eigenes Kunstwerk auf einer großen Leinwand zusammen mit einem Live-Publikum zu sehen. Die Unterstützung und das Feedback, dass einem solche Events geben, ist unschätzbar. Ich wünschte auch, ich könnte einige der neuen Filme genießen und weitere ErotikfilmemacherInnen kennen lernen. Mit anderen KünstlerInnen zu netzwerken ist immer eine große Inspiration. Leider kann ich es mir aber nicht leisten hinzufahren. Letztes Jahr bin ich zu vielen Filmfestivals gefahren, um viele andere Regisseurinnen in ganz Europa für meine bevorstehende Kompilation „Her Porn“ zu interviewen. Das Ergebnis waren 12 unglaubliche Reisen und eine leere Geldbörse. Man hat es schwer als unabhängige Filmemacherin. Es gibt keinen Chef, der einem diese Arbeitsreisen bezahlt, und mit dem starken Euro dieses Jahr wird es mir nicht möglich sein, zu so vielen Events zu reisen, wie ich möchte. Eine Reise nach Amerika steht da leider auch völlig außer Frage, es sei denn, ich finde einen Sponsor.

Vielleicht, vielleicht werde ich Glück haben, denn ich freue mich anzukündigen, dass ich für meinen dritten Film, „Feeling It!“, endlich einen Vertrieb in Amerika gefunden habe. Die wundervolle Candida Royalle unterstützt mich und wird „Feeling It!“ später in diesem Jahr unter ihrem Label „Femme“ herausbringen, und „Adam and Eve“ werden diesen Titel vertreiben. Ich bin froh, dass dieser Titel endlich in den Staaten erhältlich sein wird, weil ich so viele E-Mails von der anderen Seite des Atlantiks erhalte, in denen ich gefragt werde, wo und wie viele meiner Filme in den USA erhältlich sind. Langsam aber sicher kommen die Dinge in Bewegung. Man muss nur geduldig und realistisch sein und nie seine Vision und seinen Traum aus dem Blick verlieren.

Dem Cinekink-Team wünsche ich viel Glück. Ich hoffe, dass viele Leute kommen und euch unterstützen werden und sich von den Filmen, die ihr zum Vergnügen handverlesen habt, inspirieren lassen.

Posted in Alternative Porn, Events | Hinterlasse einen Kommentar